Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Notarzt bereits vor Ort und versorgte gemeinsam mit Ersthelfern eine schwer verletzte Person. Nachbarn wiesen die Einsatzkräfte auf eine Verrauchung im Obergeschoss hin. Daraufhin ging unverzüglich ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. Als Ursache der Rauchentwicklung konnte rasch ein vergessenes Essen auf einem eingeschalteten Herd festgestellt werden. Das Gebäude wurde im Anschluss maschinell belüftet.
Parallel unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Versorgung und dem Transport der Patientin.
Bei routinemäßigen Messungen im Gebäude stellten die Einsatzkräfte eine auffällig niedrige Sauerstoffkonzentration von 17 Prozent fest – der Normalwert liegt bei etwa 21 Prozent. Aufgrund dieses Messergebnisses wurde zur weiteren Abklärung der Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) aus Ehingen nachalarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf normalisierten sich die Messwerte wieder. Eine Ursache für die niedrige Sauerstoffkonzentration konnte trotz umfangreicher Messungen nicht gefunden werden.
Drei Ersthelfer, die der Frau zu Hilfe gekommen waren, klagten über Vergiftungssymptome und mussten vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht werden.
Nach Abschluss der Messungen und der Kontrolle des Gebäudes konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.




